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Für seine letzte Oper griff Claudio Monteverdi 1642 erstmals auf einen Stoff mit historisch belegten Figuren zurück und schuf damit die erste »Sex-and-Crime-Story« der Operngeschichte.

Wie ein Politthriller erzählt das frühbarocke Meisterwerk von Macht und Liebesleidenschaft sowie von ihren Missbrauchsmöglichkeiten.

Drusilla beharrt zunächst auf ihrer Unschuld, gesteht dann aber, um an Othos Stelle zu sterben. Als beide behaupten, für den Mordversuch verantwortlich zu sein, verbannt Nero Otho. Auch Octavia wird als Anstifterin die Verbannung angekündigt.

Nero schwört, Poppea noch an diesem Tag zur Kaiserin zu machen.

Letztlich lassen die Autoren diejenigen triumphieren, die am skrupellosesten handeln.

Zwei Soldaten der kaiserlichen Palastwache mokieren sichüber Neros Herrschaft und die Mächtigen im Reich.Als Otho Poppea töten will, wird sie von Amor beschützt. Amor verkündet, dass er Poppea nun zur Kaiserin machen wird.Arnalta beschuldigt Drusilla des Mordversuchs an Poppea.Dirigent Diego Fasolis gewinnt den plauderhaften Rezitativ-Begleitungen am Cembalo ironische Pointen ab, lässt gleich darauf die Musik in unendlich schmerzlicher, wissender Schönheit aufblühen.« Berliner Morgenpost, 11.Dezember 2017 »Auch auf der Bühne herrscht vollendetes Alte-Musik-Glück.

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